Wenn ein Report plötzlich Stunden braucht, liegt die Ursache selten dort, wo zuerst gesucht wird.

Ich analysiere Ihren produktiven SQL Server im laufenden Betrieb und sage Ihnen, woran es tatsächlich liegt, bevor Sie über zusätzliche Hardware oder ein höheres Tier entscheiden.

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Der Server läuft, aber irgendetwas passt nicht mehr

Ein Report, der jahrelang zwanzig Minuten brauchte, läuft plötzlich in die Nacht hinein. Der Monatsabschluss wird zum Termin, vor dem sich das Team drückt. Anwender melden, dass Masken hängen, aber nur manchmal und nie reproduzierbar.

Die Auslastung des Servers sieht dabei unauffällig aus. Niemand kann sagen, was sich eigentlich geändert hat, und niemand hat Zeit, es in Ruhe herauszufinden, weil das System weiterlaufen muss.

Parallel liegt ein Angebot auf dem Tisch, das mehr Kerne, mehr Speicher oder ein höheres Cloud-Tier vorschlägt. Es ist die naheliegende Antwort, weil sie schnell verfügbar ist. Belegt ist sie meistens nicht.

So beginnen die meisten meiner Projekte

Ein langsamer Report ist Technik. Fünfzig wartende Mitarbeiter sind ein Businessproblem.

Mehr Hardware ist selten die Antwort

Ein langsamer Server ist ein Symptom, keine Diagnose. In vielen produktiven Umgebungen liegt die Ursache nicht in fehlender Rechenleistung, sondern in der Konfiguration der Instanz, in veralteten Statistiken oder in einer Handvoll teurer Abfragen, deren Zugriffspfad sich verändert hat. Wer stattdessen skaliert, bezahlt dauerhaft dafür, dass das eigentliche Problem weiterbesteht, und verschiebt es lediglich in eine teurere Umgebung.

Deshalb steht am Anfang immer die Analyse. Sie kostet einen Bruchteil dessen, was ein höheres Tier über die Laufzeit kostet, und liefert die Grundlage, mit der Sie eine Investitionsentscheidung intern begründen können, in beide Richtungen. Auch der Befund, dass die Hardware tatsächlich zu klein ist, beendet eine Diskussion.

Gearbeitet wird auf dem Produktivsystem, denn nur dort liegen die reale Last, der echte Datenbestand und wiederkehrende Lastspitzen vor. Eine Testumgebung bildet das selten ab. Für die Analyse selbst wird ausschließlich lesend zugegriffen, ein Eingriff in den Betrieb findet nicht statt.

Von über drei Stunden zurück auf 14 Minuten

3+ Std.Laufzeit vorher
14 Min.Laufzeit nachher

In einem produktiven Abrechnungssystem für Ladeinfrastruktur im E-Mobility-Umfeld sprang die Laufzeit eines zentralen Reports nach einer scheinbar kleinen Tabellenänderung von rund 20 Minuten auf über drei Stunden. Die Suche nach der Ursache dauerte Tage, denn an Hardware und Auslastung war nichts erkennbar.

Die Ursache lag in einem ungünstig gewählten Zugriffspfad. Ein gezielt gesetzter Index brachte die Laufzeit auf 14 Minuten, also unter den Wert vor der Regression.

Mit einer laufenden Beobachtung über den Query Store wäre dieses Muster innerhalb von Stunden sichtbar geworden, nicht erst nach tagelanger Suche.

Wie die Zusammenarbeit abläuft

01

Analyse

Am Anfang steht die Analyse. Ich verschaffe mir ein belastbares Bild Ihres Systems und liefere Ihnen daraus eine priorisierte Maßnahmenliste, an der Sie ablesen können, was zuerst dran ist und was warten kann.

02

Ihre Entscheidung

Sie können die Maßnahmen selbst umsetzen, denn ich schreibe die Liste so, dass Ihr eigenes Team direkt damit arbeiten kann. Oder Sie beauftragen mich mit der Umsetzung, dann übernehme ich sie und messe die Wirkung anschließend nach.

03

Laufende Betreuung

Wenn der erreichte Zustand gehalten werden soll, übernehme ich die laufende Betreuung. Ich erkenne Verschlechterungen, bevor sie im Tagesgeschäft auffallen, auch ohne vorherige Optimierung.

Jedes Paket ist einzeln beauftragbar. Es gibt keine Verpflichtung, den ganzen Weg zu gehen.

Analyse, Umsetzung, Betreuung

Jedes Paket ist einzeln buchbar und baut sinnvoll auf dem vorherigen auf.

01

SQL Server Performance Check

Ich analysiere Ihr produktives System, ohne in den Betrieb einzugreifen.

Ich erhebe eine Performance-Baseline aus Wartestatistiken, Ressourcenauslastung und I/O-Kennzahlen und ermittle über DMVs und Plan Cache die ressourcenintensivsten Abfragen. Außerdem prüfe ich die zentralen Konfigurationsparameter der Instanz, darunter Speicherzuordnung, tempdb, MAXDOP, Cost Threshold for Parallelism und die Ablage der Datenbankdateien. In der Vollversion richte ich zusätzlich den Query Store ein und beobachte vier Wochen lang Ihre reale Workload einschließlich Lastspitzen wie eines Monatsabschlusses.

Am Ende erhalten Sie von mir eine priorisierte Maßnahmenliste mit Einschätzung von Aufwand und erwarteter Wirkung, dazu ein gemeinsames Abschlussgespräch. Ergibt die Analyse, dass das System unauffällig arbeitet, bekommen Sie diesen Befund ebenso schriftlich und begründet von mir.

Kompakt, ca. 1 Woche2.900 € netto
Vollversion, ca. 4 bis 5 Wochen4.900 € netto

Festpreis für eine SQL-Server-Instanz mit bis zu fünf produktiven Datenbanken. Für größere Umgebungen erstelle ich nach einer kurzen Sichtung ein Angebot.

02

SQL Server Optimierung

Ich setze die Maßnahmen aus Indexierung, Statistikpflege und Serverkonfiguration um und messe die Wirkung im Query Store nach.

Vorausgesetzt ist eine vorliegende Analyse, entweder aus meinem Performance Check oder aus Ihrem eigenen Haus. Sie entscheiden, wie umgesetzt wird. Entweder erhalte ich für die Dauer der Umsetzung erweiterte, eng gefasste und protokollierte Rechte, oder ein Mitarbeiter Ihres Hauses führt geprüfte Skripte über Ihren eigenen Change-Prozess aus, während ich die Wirkung nachmesse.

Am Ende erhalten Sie von mir einen Abschlussbericht mit Vorher-Nachher-Vergleich, der die tatsächlich gemessene Veränderung ausweist und einordnet. Ich schulde Ihnen die fachgerechte Umsetzung und die Nachmessung, nicht ein bestimmtes Messergebnis.

Festpreisab 8.500 € netto

Der genaue Preis richtet sich nach Anzahl und Eingriffstiefe der umzusetzenden Maßnahmen und wird auf Basis der vorliegenden Maßnahmenliste vor Beauftragung verbindlich benannt.

03

SQL Server Betreuung

Ich überwache Ihr System laufend, im Umfang von mindestens einem Tag pro Monat.

Ich prüfe Serverzustand und Indizierung und analysiere ressourcenintensive Abfragen. Quartalsweise ergänze ich das um eine Auswertung des Query Store, die neue und wiederkehrende teure Abfragen sichtbar macht.

Am Ende jedes Monats erhalten Sie von mir einen kurzen Bericht mit Befund und Empfehlungen, quartalsweise einen ausführlicheren mit Trendbetrachtung. Eine Verschlechterung fällt damit auf, solange sie noch billig zu beheben ist.

Erster Tag im Monat1.450 € netto
Jeder weitere Tag im Monat1.200 € netto

Mindestlaufzeit sechs Monate, danach unbefristet mit vier Wochen Kündigungsfrist zum Monatsende.

Der genannte Umfang bezieht sich auf eine SQL-Server-Instanz mit bis zu fünf produktiven Datenbanken. Für größere Umgebungen wird der monatliche Umfang gesondert vereinbart.

Warum die Optimierung deutlich mehr kostet als die Analyse

Der Unterschied ergibt sich aus der Art des Eingriffs. Während der Performance Check ausschließlich beobachtet, wird bei der Optimierung verändernd in ein produktives System eingegriffen, mit erweiterten Rechten, gegebenenfalls einem abgestimmten Wartungsfenster und der Verantwortung für die Auswirkungen jeder einzelnen Änderung auf den laufenden Betrieb.

Häufige Fragen zu Zugriff, Sicherheit und Transparenz

Häufige Fragen

Erhalten Sie Zugriff auf unsere Geschäftsdaten?

Für die Analyse richte ich einen personalisierten Login mit ausschließlich lesenden Rechten auf Performance- und Systemdaten ein, also Wartestatistiken, Ausführungspläne, Laufzeitstatistiken und Konfigurationswerte. Ein lesender Zugriff auf die Inhalte Ihrer Benutzertabellen ist in diesen Rechten nicht enthalten und damit technisch ausgeschlossen. Abfragetexte und Ausführungspläne können im Einzelfall personenbezogene Werte enthalten, etwa eine Kundennummer in einer Filterbedingung. Diese Werte werte ich nicht aus, exportiere sie nicht und maskiere sie in Berichten. Die Einzelheiten regelt die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.

Wie wird der Zugang eingerichtet?

Sie erhalten von mir ein vorbereitetes Berechtigungsskript, das genau die benötigten Rechte anlegt und nichts darüber hinaus. Ich bespreche es mit Ihnen gemeinsam, ausgeführt wird es anschließend von Ihnen selbst. Die dafür nötigen administrativen Rechte verbleiben also in Ihrem Haus. Den Zugangsweg richte ich nach Ihren Vorgaben, beispielsweise über VPN oder einen Jump Host.

Wie lange besteht der Zugang?

Ich befriste ihn immer. Bei Analyse und Optimierung auf die Projektlaufzeit, bei der laufenden Betreuung jeweils bis zur nächsten Verlängerung. Einen dauerhaft bestehenden Login gibt es zu keinem Zeitpunkt. Nach Ende der Zusammenarbeit erhalten Sie von mir ein Rückbauskript, das Login, Berechtigungen und Auditkonfiguration entfernt.

Wird protokolliert, was während der Zusammenarbeit passiert?

Ja. Sämtliche Zugriffe laufen über ein serverseitiges Audit, das ich gezielt auf den eingerichteten Login filtere. Die Protokolldateien verbleiben bei Ihnen, Sie haben also jederzeit eine eigene und unabhängige Aufzeichnung.

Wie laufen Änderungen ab, wenn eine Optimierung beauftragt wird?

Ich fasse die Rechte so eng wie möglich. Index- und Statistikpflege braucht Rechte auf Datenbankebene, Änderungen an der Instanzkonfiguration Rechte auf Serverebene. Weitergehende administrative Rechte sind nur für einzelne Maßnahmen nötig, die räume ich ausschließlich für diesen Schritt und zeitlich befristet ein. Alle vorgesehenen Skripte bespreche ich vorab gemeinsam mit Ihnen, und vor Beginn bestätigen Sie schriftlich, dass eine aktuelle und geprüfte Datensicherung vorliegt.

Muss der Betrieb für die Umsetzung unterbrochen werden?

In den meisten Fällen nicht, der überwiegende Teil der Arbeiten läuft im laufenden Betrieb. Es gibt Ausnahmen, und die nenne ich vorher statt hinterher. Die Verlagerung von Datenbankdateien auf einen anderen Speicherort lässt sich technisch nicht ohne kurze Unterbrechung durchführen. Ob eine solche Maßnahme überhaupt Teil der Umsetzung wird, steht nach der Analyse fest, das notwendige Zeitfenster plane ich dann gemeinsam mit Ihnen.

Warum finden die Arbeiten auf dem Produktivsystem statt?

Weil das Problem dort auftritt, wo die reale Last liegt. Eine Testumgebung bildet selten das tatsächliche Nutzungsverhalten, den echten Datenbestand oder wiederkehrende Lastspitzen wie einen Monatsabschluss ab. Ich messe deshalb dort, wo es zählt, ausschließlich lesend und ohne Eingriff in den Betrieb, solange keine Umsetzung beauftragt ist.

Was passiert, wenn die Analyse ergibt, dass alles in Ordnung ist?

Dann bekommen Sie das von mir genau so schriftlich und mit Begründung. Ein Befund ohne Handlungsbedarf ist kein enttäuschendes Ergebnis, sondern eine belastbare Grundlage für die nächste Investitions- oder Architekturentscheidung, und er beendet die Diskussion darüber, ob zusätzliche Hardware oder ein höheres Tier nötig sind.

Wie erreichbar sind Sie im Betreuungspaket?

Der monatliche Termin wird jeweils im Voraus abgestimmt. Darüber hinaus erreichen Sie mich per E-Mail an Werktagen zu üblichen Geschäftszeiten und erhalten innerhalb eines Werktags eine Rückmeldung mit einer ersten Einschätzung. Eine Bereitschaft außerhalb der Geschäftszeiten oder eine Zusage zur Störungsbehebung innerhalb einer festen Frist gehören nicht zum Paket, das sage ich lieber vorher, als es später zu enttäuschen.

Was passiert mit einem Monat, in dem kein Termin zustande kommt?

Nehmen Sie den Termin aus Gründen auf Ihrer Seite nicht wahr, verfällt der Tag zum Monatsende. Eine Übertragung auf den Folgemonat ist möglich, wenn wir das vorher gemeinsam abstimmen, begrenzt auf höchstens einen Tag. Kann ich den Termin nicht wahrnehmen, hole ich ihn im Folgemonat nach oder schreibe ihn anteilig gut.

Muss ich vor der Betreuung eine Optimierung beauftragen?

Nein. Ich setze dafür nur eine vorausgegangene Analyse voraus, denn ohne sie fehlt der Vergleichsmaßstab, an dem sich eine spätere Verschlechterung erkennen lässt. Ob daraus eine Optimierung folgt, entscheiden Sie unabhängig davon.

Ist die Zusammenarbeit datenschutzrechtlich geregelt?

Ja. Grundlage sind eine Vertraulichkeitsvereinbarung und, soweit im Rahmen der Tätigkeit personenbezogene Daten berührt werden können, eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO. Beide halte ich als Vorlage bereit, wir unterzeichnen sie vor Projektstart.

Nicht sicher, welches Paket zu Ihrer Ausgangslage passt?

Das klären wir in dreißig Minuten. Dafür brauche ich keine Zugänge und Sie keine Vorbereitung, eine grobe Beschreibung der Symptome und der Umgebung genügt.

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